Museum für alltägliche Kultur des 20. Jahrhunderts
Eigentlich sollte dieses Museum ein Archiv für die Geschichte
des Deutschen Werkbundes und die Reformistenbewegung des
frŸhen 20. Jahrhundert werden. Später wurde es auch zur
Untersuchung der Geschichte und €sthetik der Massenproduktionsartikel
verwendet. Das schnelle Wachstum der Sammlung brachte
die Investoren dazu, eine Dauerausstellung zu eröffnen,
die im Jahre 1986 verwirklicht wurde, als das Archiv in
das Walter-Gropius-Gebäude umzog.
Neben dem Konzept der Alltagskultur, die die Basis der
Ausstellung ist, bietet das Museum au§erdem Elemente aus
Design, Technologie, Systeme von durchdachter sozialer
und Kunstgeschichte, sodass es zwangsläufig viele Gemeinsamkeiten
mit anderen Museen hat.
UnglŸcklicherweise verhindern die Raumbeschränkungen des
Gropius-Gebäudes eine Dauerausstellung, weswegen man das
Konzept einer unbeständigen Ausstellung nutzt: die Präsentation
der ausgestellten Objekte wechselt in kaleidoskopischer
Folge mit verschiedenen Themenperspektiven. Die spezifischen
Werke der Ausstellung besteht daraus, historische Bilder
zu schaffen, indem historische Folgen durch verschiedene
Objekte illustriert werden.
Methfesselstra§e 28-48
10965 Berlin
|
|
|