Weltkulturhaus
Das Weltkulturhaus ist eines der Hauptzentren von Ausstellungen
nicht-europäischer Kunst. Es genie§t hohes Ansehen
als Veranstalter von Projekten, die Tanz, Theater, Kino,
schöne Kunst, Performance und Musik miteinbeziehen,
in Zusammenarbeit mit Kuratoren und KYnstlern anderer
Länder. Das Gewicht liegt auf den Neuerungen und
Entwicklungen der Projekte von asiatischen, afrikanischen
und lateinamerikanischen Kulturen, besonders bezogen auf
den Globalisierungsprozess und seinen Effekt in den verschiedenen
Kulturen.
Das Gebäude wurde von dem amerikanischen Architekt
Hugh Stubbins, einem Kollegen von Walter Gropius in Harvard,
auf dem frYhren Zentenplatz als Symbol für die Freiheit
während der Tage des kalten Krieges entworfen. Um
sicher zu gehen, dass die Umrisse deutlich von Ostberlin
aus gesehen werden können, wurde das Gebäude
auf einer Erhebung gebaut. Stubbins Meinung nach zeigt
das Dach - zwei FlYgeln ähnelnd - das Versprechen,
dass es keine Einschränkungen der Freiheit intellektueller
Arbeit geben werde, eine politische Sichtweise, die von
der Benjamin Franklin - Stiftung, die das Gebäude
in Auftrag gegeben hat, geteilt wird.
Die Zeremonie der Eröffnung - am 19. September 1957
- spiegelte das zukYnftige Programm des Museums, Theater,
Symposien und Konzerte zu machen, die prominente KYnstler,
Wissenschaftler und Politiker in einem Dialog zwischen
der Alten und Neuen Welt wiedervereinigen, wider.
John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin
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